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Heisenberg-Professur für Evi Zemanek

Evi Zemanek, die am Institut schon seit 2016 eine Professur vertreten hat, tritt nun ihre Heisenberg-Professur mit den Schwerpunkten Medienökologie und Medienkomparatistik an. Die Professur wird bis zu 5 Jahre von der DFG finanziert und dann nach positiver Evaluation verstetigt.

Sie dient dem Aufbau der so genannten umweltorientierten Geisteswissenschaften, den „Environmental Humanities“ an der Universität Freiburg, das heißt, sie setzt neue Impulse für den interdisziplinären Dialog zwischen Geistes-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften.

Mit den Studierenden erkundet Evi Zemanek umfassend die Beschaffenheit historischer und gegenwärtiger medialer Umwelten und vergleicht verschiedene Medienkulturen, wobei diverse Medienpraktiken nicht nur analysiert, sondern auch ethisch hinterfragt werden. Einen besonderen Fokus setzt die Professur auf die Abhängigkeiten der Medienkultur von natürlichen Ressourcen, die mitunter im Umweltjournalismus kritisch
reflektiert wird. 

Des Weiteren festigt die Professur mit Expertise in der Inter- und Transmedialitäts-forschung und einem besonderen Augenmerk auf Schrift-Medien und Text-Bild-Relationen fakultätsintern die Brücke von der  Medienkulturwissenschaft zu den Philologien, zum Frankreich-Zentrum mit dessen journalistischem Studiengang sowie zum Zentrum für Populäre Kultur und Musik. 

Wie schon in den vergangenen Semestern betreut Prof. Dr. Evi Zemanek B.A.- und M.A.-Arbeiten sowie Promotionen.

Im Sommersemester 2019 bietet sie folgende Lehrveranstaltungen an:

  • Seminar: Medienkritik und Mediensatire
  • Übung: Trans- und intermediales Erzählen
  • Seminar: Methoden und Ansätze der Geisteswissenschaften
  • Forschungskolloquium


Zur Pressemitteilung der Universität Freiburg hier entlang. 

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