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Veranstaltungen unserer Lehrbeauftragten im Sommersemester 2020

 

Liebe Studierende,

gerne machen wir Sie auf das Veranstaltungsangebot unserer neuen Lehrbeauftragten im Sommersemester 2020 aufmerksam:

Zudem wird unser bisheriger Lehrbeauftragter Dr. des. Benjamin Burkhardt wieder eine Veranstaltung anbieten, diesmal zum Thema "Musik im Alltag. Geschmack, Emotion, Distinktion".

Weitere Einzelheiten finden Sie nachstehend.

Durch Anklicken des jeweiligen Veranstaltungstitels können Sie darüber hinaus direkt zum HisInOne gelangen, wo weitere Informationen wie Anforderungen oder Anmeldemodalitäten zu finden sind:

Dr. des. Benjamin Burkhart: "Musik im Alltag. Geschmack, Emotion, Distinktion"

 

Musik spielt im Alltag vieler Menschen eine zentrale Rolle. Über Musik wird lebhaft diskutiert und sogar gestritten, sie versetzt uns in spezifische Stimmungen und im Umfeld unterschiedlicher Musikgenres bilden sich Szenen heraus, in denen längst nicht nur musikalische Aspekte relevant sind. Gerade in diesem Zusammenhang geht es häufig auch um Abgrenzung, sei es von anderen Szenen, Generationen oder vom sogenannten ‚Mainstream‘. Wie aber lassen sich Phänomene des Geschmacks, der Emotion und der Distinktion im Bereich der Musikrezeption analysieren? Im Seminar werden Ansätze aus der Musiksoziologie und -psychologie vorgestellt und diskutiert. Zudem werden Verfahren der Datenerhebung und -auswertung (u. a. Interviewtechniken und Textkorpusanalysen) vermittelt, die auf die selbstständige Entwicklung und Bearbeitung einschlägiger wissenschaftlicher Fragestellungen vorbereiten. Ziel des Seminars ist die Erarbeitung einer eigenen Studie zum Themenkomplex Musik im Alltag. Die entsprechenden Forschungsfragen sollen von den Studierenden im Laufe des Seminars unter Anleitung selbst entwickelt werden.

Termine:

Dienstag, 14:00-16:00 c.t. (wöchentlich)

Zur Person:

Dr. des. Benjamin Burkhart ist seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Projekt "Musikobjekte der populären Kultur" am Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sein Studium der Musikwissenschaft absolvierte er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena. 2019 schloss er seine Promotion am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena ab, gefördert durch ein Doktorandenstipendium der Ernst-Abbe-Stiftung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Auditive Medienkulturen, Analyse und Ästhetik populärer Musik und Jazz sowie Qualitative empirische Methoden in der Musikforschung.

 

 

Dr. Franziska Stöhr: "Bewegte Bilder. Ein Gang durch die Film- und Videokunstgeschichte"

Seminarinhalt:

Das bewegte Bild gehört heute zu den wichtigsten Medien in der zeitgenössischen Kunst. Seine Geschichte hat sich in einem wechselseitigen Verhältnis von vorhandener und greifbarer Technik, der Möglichkeit Film- und Videokunst in einem institutionellen Rahmen zu präsentieren und der Kreativität und Experimentierfreudigkeit der Künstler vollzogen. Das Seminar widmet sich der Entwicklung der Film- und Videokunst von den 1960er-Jahren bis heute. 


Termine: 

Freitag - Samstag, 15.05.-16.05.2020, 9:00 - 19:00 c.t. (Blocktermin 1/2)
Freitag - Samstag, 03.07.-04.07.2020, 9:00 - 19:00 c.t. (Blocktermin 2/2)


Zur Person:

Dr. Franziska Stöhr ist Kunstwissenschaftlerin und arbeitet als freie Kuratorin und Dozentin. Nach ihrem Studium in Karlsruhe, Heidelberg und Bern legte sie mir ihrer Dissertation endlos die erste grundlegende Publikation zur Geschichte des Film- und Videoloops im Zusammenspiel von Technik-, Kunst- und Ausstellungsgeschichte vor.
Seit 2012 lehrte sie wiederholt an der Hochschule für Fernsehen und Film in München sowie der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zu den von ihr co-kuratierten Ausstellungen gehören u. a. "Creating Realities. Begegnungen zwischen Kunst und Kino" an der Pinakothek der Moderne, "Archäologie der Zukunft. Kunst und Games" am Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst (beide 2015 im Rahmen von Kino der Kunst), "Pop Pictures People" am Museum Brandhorst (2017) sowie "Lust der Täuschung. Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality" an der Kunsthalle München (2018). Derzeit bereitet sie als Gastkuratorin eine Ausstellung zu Utopien in Kunst, Architektur und Design für das Neue Museum Nürnberg vor.

 

 

Prof. Ephraim Wegner: "Semantics of Sound. Sound Studies"

Seminarinhalt:

Wie können Schwingungsvorgänge klassifiziert und charakterisiert werden? Was ist der Unterschied zwischen Geräusch, Ton, Klang, Tongemisch oder Zusammenklang? Auf welche Weise verändern Text, Sprache und visuelle Medien den Höreindruck und dessen Rezipierbarkeit? Anhand unterschiedlicher Beispiele aus der physikalischen Akustik und der zeitgenössischen Musik nähern wir uns dem Thema an. Wir entwickeln in mehreren praktischen Übungen medienübergreifende Strategien, um ein Bewusstsein zu schaffen für akustische Vorgänge, die wir spielerisch miteinander in Beziehung setzen.


Termine: ACHTUNG Terminänderung!

Donnerstag, 29.04.2020, tba (Einzeltermin)
Freitag-Samstag, 01.05.-02.05.2020, tba (Blocktermin)
Freitag-Samstag, 15.05.-16.05.2020, tba (Blocktermin)


Zur Person:
Ephraim Wegner ist freiberuflich als Musiker, Komponist & Medienkünstler tätig.
Der Schwerpunkt seines Schaffens liegt in der Verknüpfung von bildgebenden Verfahren und digitaler Klangerzeugung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Eingabemedien. Wegner arbeitet in den Programmiersprachen c++, Java, JavaScript, Python, OpenGL, Csound oder Pure Data und entwickelt Programme, die auf unterschiedlichen Endgeräten in musikalischen Improvisationen, algorithmischen und notierten Kompositionen, interaktiven Installationen oder experimentellen Computerspielen Anwendung finden.
Seit seinem Diplom an der KHM im Frühjahr 2013 vermittelt er die über die Jahre angeeigneten technischen und ästhetischen Kenntnisse auch im akademischen Umfeld. Nach Lehraufträgen an der HFU Furtwangen und der Hochschule Offenburg ist er akademischer Mitarbeiter an der Hochschule Offenburg und betreut dort das gemeinsam mit Prof. Daniel Fetzner aufgebaute Labor für Medienökologie. Darüber hinaus lehrt er im Rahmen seiner Professur für Audiovisuelle Informatik & Game Design Studenten der Hochschule Macromedia am Campus Freiburg zu Themen wie: Simulation und Shader, Maschinelles Lernen oder Mobile App Entwicklung. Für die Veranstaltung Type & Code ist er an der Bauhaus Universität in Weimar tätig.
Seine Arbeiten entstanden u.a. in Zusammenarbeit mit folgenden Einrichtungen und Partnern: Institut für Neue Musik / MHS Freiburg, Institut für alte Musik / HFK Bremen, Institute for Computer Music and Sound Technology / ZHdK Zürich, dem Exzellenz-Cluster BrainLinks-BrainTools / Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Cochlear Implant Centrum / Freiburger Universitätsklinik. Aufführungen fanden u.a. in der Sendung ars acoustica (SWR2), im Rahmen des Festivals Acht Brücken in Köln oder bei den Donaueschinger Musiktagen statt.
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